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politik von ihrer besten site

der wutzlhofer.net - blog. eindrücke, ausfälle, pressetexte, reflexionen. alles halt, was so einen politiker zum schreiben bringt...

kleiner kanzler in der kleinen zeitung

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2006-11-26 16:07:57

der noch-kanzler hat am freitag wieder einmal mit einem interview geglänzt. diesmal sind die leserInnen der "kleinen zeitung" mit kanzlers geisteserguessen beglueckt worden.

da stellt w. schüssel gleich einmal klar was er von der koalition mit der spö hält: nicht viel nämlich. aber fpö will nicht, und bzö ist leider zu klein...

und überhaupt, der erste oktober war keine absage an die regierungspolitik: da hat's halt nur im wahlkampf gehapert. und laut schüssel steht auch die spö als wahlverlierer da - die realität schaut zwar anders aus, aber das hat den schweigekanzler ja noch nie gestört.

aber in einem punkt zeigt er sich dann doch noch einsichtig: die große koalition hatte gut phasen, aber nur bis 1995. tja, was so ein obmannwechsel in der övp alles ändern kann...

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Kommentare

Wilhelm Katz am 2006-11-27 14:23:51

Koalitionsverhandlungen abbrechen

Nach all dem was seit dem 1.Oktober von der ÖVP an Äußerungen zu hören war und an Handlungen gesetzt wurde verstehe ich wirklich nicht warum wir weiter versuchen eine Koalition mit dieser Partei zu bilden. Es vergeht nahezu kein Tag an dem nicht ein neuerlicher Versuch uns hinters Licht zu führen bekannt wird. Wir können in einer Partnerschaft mit der ÖVP nur verlieren und erste Zeichen dafür sind auch schon zu sehen wenn z.B. unser Wissenschaftssprecher Josef Broukal über Studiengebühren in der Öffentlichkeit laut nachdenkt.
Also ich bin dafür öffentlich heraus zu arbeiten, dass die ÖVP Scheinverhandlungen führt. Wir sollten daher diese Verhandlungen so schnell es geht beenden. Ich werde unseren Vorsitzenden dazu jedenfalls auffordern und ersuche alle die meine Meinung teilen es auch zu tun.

fritz koehler am 2006-11-27 16:08:13

nett muß es sein, jetzt als weisungsgebundener beamter

den immer noch sesselklebenden vaupenministern und dem wolfgang mit eigener existenz ausgeliefert zu sein (siehe "vertraulichkeitsgebot").

na klar wollen die "wirtschaftshüter" der bartensteinzeit ihre beamten durch die beiden U-ausschüsse so lange wie möglich "hilfreich begleiten"...

eine schmierenkomödie, die dem image der gesamten demokratie schadet.

(2 Kommentare)