Es privatelt allerorten. In den Medien wird der Privatsphäre von Prominenten, dazu zählen auch Politikerinnen und Politiker, immer mehr Augenmerk geschenkt. Wird Politik damit immer mehr zum Teil des medialen Infotainments, wo Klatsch und Tratsch zählt, aber politische Inhalte auf der Strecke bleiben? Muss zeitgemäße Politikvermittlung so sein, damit auch politisch weniger Interessierte erreicht werden können? Gibt es journalistische Maßstäbe wann Privates veröffentlicht werden muss, darf oder kann? An zwei Tagen analysieren die Journalist Lectures 2007 die Frage, ob Homestory Politik macht oder nicht.
Montag, 3. Dezember 2007
18.00 Uhr
Hat die Pressefreiheit Grenzen?
Fritz Hausjell
Kommunikationswissenschafter, Universität Wien
19.00 Uhr
Wer braucht Privates öffentlich?
Fritz Hausjell
Kommunikationswissenschafter, Universität Wien
Daniela Kittner
Journalistin, Kurier
Rotraud A. Perner
Tiefenpsychologin u. Salutologin, Donau Universität Krems
Ro Raftl
Gesellschaftsjournalistin, profil
Moderation: Nina Horaczek, Journalistin, Falter
Dienstag, 4. Dezember 2007
18.00 Uhr
Macht.Homestory.Meinung?
Günther Ogris
Meinungsforscher, SORA
19.00 Uhr
Leben PolitikerInnen nur von Politik?
Stefan Bachleitner
Medienberater, The Skills Group
Josef Cap
Abg. z. NR, Klubobmann der SPÖ
Günther Ogris
Meinungsforscher, SORA
Senta Ziegler
Redakteurin, NEWS, Autorin und Verfasserin des Standardwerks „Der Medien-Knigge“
Moderation: Raphael Sternfeld, Politikwissenschafter
20:30 Uhr
Eva Rossmann liest:
Wahlkampf und Millionenkochen
Eine Kooperation der Zukunfts- und Kulturwerkstätte und des Friedrich Austerlitz Instituts
EINTRITT FREI!
Anmeldung erbeten: 01/513 86 82 oder zuk@spoe.at
Zukunfts- und Kulturwerkstätte
Schönlaterngasse 9, 1010 Wien
Link: http://www.diezuk.at



Iris Steinhauer
schreibt am 2007-11-29 12:11:50