In meiner Arbeit im 12., Bezirk, bin ich natürlich auch von den Ereignissen im Kabelwerk betroffen.
Die dort untergebrachten Afrikaner sollen nun, wenn es nach dem Willen des SFW und des Kabelwerkbetreibers geht, ausgesiedelt und in Asylantenheime verlegt werden.
Warum musste das geschehen?
Ich warne seit Monaten die Dienststellen der Stadt Wien, aber auch den SFW vor den Problemen die der Verein Ute Bock mit den Zahlungen hat. Man hat alles ignoriert, ja man hat nicht einmal die angebotene Hilfe an Ute Bock durchgeführt. Wenn heute irgendwer von diesen Dienststellen oder dem Fond sagt, er habe nichts davon gewußt, dann wird hier bewußt die Unwahrheit gesagt, um die Menschenverachtende Handlungsweise, die hier passiert ist, zu vertuschen.
Ich hoffe, dass man den Verein Ute Bock noch retten kann, denn Ute Bock ist der letzte Strohhalm, den Menschen in Not noch haben. Von unserer Politik werden Sie ja alleine gelassen.
Ja noch mehr, man schickt alles was unbequem ist, zu Ute Bock.



Simone Mayer
schreibt am 2008-09-05 07:33:31
Simone Mayer
am 2008-09-20 18:48:08
Der Baulöwe Haselsteiner hat sich bereit erklärt, Ute Bock's Schulden zu übernehmen, und ausserdem jeden Monat 25.000 € dem Verein zu Verfügung zu stellen.
Wenn man nun auch die Spenden von Privaten Menschen dazu rechnet, dann kommt ein Betrag von sage und schreibe 220.000 € zusammen.
Leider glaube ich, dass zwar das Ärgste hier bereinigt werden kann, aber wenn Ute Bock sich nicht darauf besinnt, auch wirtschaftlich zu denken, wird der Verein bald wieder dort sein, wo er jetzt ist.